Alternative Kraftstoffe
Alternative Kraftstoffe - Welche sind es?
Rohstoffknappheit, Umweltbelastung, Schadstoffe, steigende Spritpreise – Mit diesen Schlagworten werden wir mittels der Medien immer wieder konfrontiert. Und genau diese Schlagworte bewegen die Menschheit zum Umdenken, lassen Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler immer wieder neue Antriebstechnologien erfinden, beziehungsweise bereits bekannte immer weiter entwickeln und verbessern.
Im Bereich der Personen- und Förderfahrzeuge gibt es sie schon seit Jahren, die Alternative Kraftstoffe. Die häufigsten bereits einsetzbaren Alternative Kraftstoffe sind:
- Autogas – Die derzeit attraktivste und meistgenutzte Alternative
- Biodiesel – Günstige Umrüstung, leider nicht für alle Dieselmotoren
- Elektroantrieb – Keine Emissionen, aber nur bedingt anwendbar
- Erdgas – Beliebt, und mit Steuersicherheit bis 2020
- Pflanzenöl – Nachwachsender Rohstoff und sehr schadstoffarm
- Solarenergie – Es gibt keine Kraftstoffkosten, nur bedingt einsetzbar
- Wasserstoff – Unendliche Ressourcen, aber noch nicht ausgereift
Tatsache ist, dass viele, selbst weitgreifende Umweltschutzmaßnahmen noch nicht den erforderlichen Erfolg aufweisen. Die Belastung durch Wirtschaft und Verkehr ist noch zu massiv. Katalysatoren und Partikelfilter im Fahrzeugbereich tragen sicherlich einen Teil zur Verbesserung bei. Solche Maßnahmen müssten allerdings global durchgesetzt werden. Europa als Vorreiter alleine ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Die teilweise noch verschmähten Alternative Kraftstoffe sind unter Autofahrern aber dennoch gefragt wie noch nie. Teilweise auch durch immer weiter steigende Spritpreise zum Umstieg gezwungen, macht sich bei vielen Autofahrern tatsächlich auch ein gesteigertes Umweltbewusstsein breit. Förderprogramme wie Zuschüsse für die Umbaumaßnahmen oder in Form von Tankgutscheinen sollen den Umstieg erleichtern, denn eine Umrüstung auf Alternative Kraftstoffe ist meist mit nicht ganz unerheblichen Kosten verbunden. Serienmäßige Fahrzeuge mit alternativem Antrieb sind derzeit noch selten und teurer wie baugleiche Modelle mit herkömmlichem Antrieb.
Ob ein Umstieg rentabel ist, kann man mit einem Amortisationsrechner durchrechnen. In vielen Fällen heben sich die Umrüstkosten nach ca. 2 Jahren auf, ab dann macht sich der meist um bis zu 50% billigere Alternative Kraftstoff bezahlt. Weitere Informationen zu Alternative Kraftstoffe gibt’s auf den diesen Informationsseiten. Zu erfahren gibt es dort Gegenüberstellungen von Vorteile und Nachteile, geschichtliche und umwelttechnische Daten, Tankstellenfinder, Umbauwerkstätten und sonstige nützliche Links. In den Diskussionsforen wird ausgiebig über die Antriebstechnologien und Alternative Kraftstoffe diskutiert.
Text: Kai Reinert - Artikel vom: 09.12.2005