Prepaidkarte oder Handyflatrate
Ständig steigende Handyrechnungen und verwirrende Tarife haben sicher schon den einen oder anderen überlegen lassen, ob er sich nicht eine dieser Handy-Flatrates oder Prepaidkarten zulegt, die seit Monaten ständig im Fernsehen und in anderen Medien beworben werden. Doch für wen eignet sich nun welche Variante am besten?
Handyflatrate
Die Handyflatrate, bekanntestes Beispiel ist BASE mit seiner Flatrate für das Mobilfunknetz von E-Plus, ist vor allem für Vieltelefonierer geeignet, deren bevorzugte Gesprächspartner im selben Netz wie der Anbieter der jeweiligen Flatrate unterwegs sind. So nützt eine Handy-Flatrate für das Netz von E-Plus herzlich wenig, wenn Ihre wichtigsten Kontakte alle im D-Netz unterwegs sind. Zum Glück ziehen immer mehr Mobilfunkbetreiber oder –anbieter nach und bringen günstige Flatrates auch für andere Mobilfunknetze auf den Markt. Mit einer monatlichen Grundgebühr von mindestens 25 Euro ist eine solche Handy-Flatrate außerdem nur für Personen interessant, die entsprechend viel telefonieren.
Darüber hinaus kommen noch Kosten für Telefonate und SMS in fremde Mobilfunknetze hinzu, so dass sich die monatliche Handyrechnung eines Flatrate-Benutzers um einige Euro über den angegebenen Pauschalpreisen bewegen wird.
Prepaidkarten
Wer sein Handy vorwiegend zur ständigen Erreichbarkeit hat oder Wert auf Kostenkontrolle legt, ist mit einer günstigen Prepaidkarte besser bedient.
Dank vorheriger Aufladung kann mit Prepaidkarten nur so viel und lange telefoniert werden, bis das auf den Karten befindliche Guthaben verbraucht ist und neu aufgeladen werden muss.
Das gewährleistet absolute Kostenkontrolle und wenn man einmal die Minutenpreise und Kosten pro SMS in Fremdnetze vergleicht, so wird man mit Erstaunen feststellen, dass in diesem Bereich die meisten Prepaidkarten günstiger als eine Vielzahl der am Markt erhältlichen Handytarife mit Laufzeit von 24 Monaten und auch wesentlich günstiger als die Verbindungen in Fremdnetze bei den Anbietern der Handy-Flatrates sind. Prepaidkarten eignen sich also ganz besonders für Wenig- und Normaltelefonierer, die regelmäßig Gespräche und SMS in verschiedenste Ortsnetze tätigen.
Fazit
Zusammengefasst eignen sich Flatrates für Handys also primär für Vieltelefonierer, die vorwiegend im Netz des Anbieters telefonieren und simsen, während Prepaidkarten sich in erster Linie an Normal- und Wenigtelefonierer mit Gesprächen und SMS in verschiedenste Handynetze richten.
Text: Daniel Franke - Artikel vom: 03.10.2006