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Prepaidkarten - Kreditkarten
Prepaid - Im Voraus bezahlen
Prepaidkarten setzen sich in immer mehr Bereichen durch und bieten vielen Menschen eine sinnvolle Alternative. Doch was ist eine Prepaidkarte überhaupt? Der englische Begriff Prepaid bedeutet soviel wie „Im Voraus bezahlen“ und beschreibt das Wesen der Prepaidkarten sehr genau. Eine deutsche Übersetzung von Prepaidkarte ist Guthabenkarte und dies bedeutet, man muss vor der Nutzung der Karte dafür sorgen muss dass ausreichend Guthaben vorhanden ist.
Der bekannteste Vertreter der Prepaidkarte ist die Handy Prepaidkarte. Statt eines Handyvertrages mit meist zweijähriger Bindung und eventuell anfallender Grundgebühr oder Mindestumsatz, erwirbt man hier eine Handykarte ohne jedwede Verpflichtung bezüglich der Nutzung und keinerlei laufender Kosten. Dieser Umstand war schon immer der klare Vorteil von Prepaidkarten und machte diese besonders bei Wenigtelefonierern sehr beliebt. Bei all jenen die Ihr Handy nur eher selten benutzen und dies vor allem um erreichbar zu sein, waren Grundgebühren oder nicht genutzte Mindestumsätze häufig der größte Posten auf der Handyrechnung. Eine Prepaidkarte kann hier Abhilfe schaffen.
Prepaidkarten auch für Vieltelefonierer geeignet
Doch auch für Vieltelefonierer sind Prepaidkarten heute eine Alternative zum Handyvertrag. So genannte Prepaidkarten Discounter bieten heute Handytarife, die denen der gängigen Handyverträge nicht nur in nichts nachstehen, sie sind häufig sogar günstiger. Da Anbieter von Prepaidkarten kein Risiko bezüglich nicht bezahlter Rechnungen eingehen müssen und es beim Erwerb von Prepaidkarten keine „Gratis-Handys“ dazu gibt, können die Tarife für Gespräche und SMS günstiger angeboten werden als bei einem Vertrag. Zwar werden mittlerweile auch verbilligte Handys beim Kauf von Prepaidkarten angeboten, der Preisvorteil fällt hier jedoch eher gering aus.
Und auch im Bereich der Kreditkarten verbreiten sich Prepaidkarten immer mehr. Zunächst war es die VISA Electron Karte, die das bargeldlose bezahlen auch für jene ermöglichen sollte, denen eine gewöhnliche Kreditkarte meist aus bonitätsgründen verwehrt wurde. Diese Form der Prepaidkarte konnte sich aufgrund mangelnder Akzeptanz nicht wirklich durchsetzen. So war es mit einer VISA Electron aufgrund des häufig fehlenden CVC2 Codes nicht möglich die Karte für Online Einkäufe zu benutzen.
Prepaid Kreditkarten - Weltweit bargeldlos bezahlen
Seit einiger Zeit nun werden aber von mehreren Banken Prepaid Kreditkarten von VISA und MasterCard angeboten, deren Akzeptanz ähnlich gut ist wie bei reinen Kreditkarten. Diese Prepaid Kreditkarten sind nicht nur in der Lage weltweit Bargeld an Automaten abzuheben und für das Onlineshopping geeignet, sie können auch an allen „Points-of-Sale“ genutzt werden, an denen das Bezahlen mit gewöhnlichen VISA bzw. MasterCard Kreditkarten möglich ist.
„Point-of-Sale“ bedeutet in diesem Fall, dass die Zahlung mithilfe eines Pins erfolgt und eine elektronische Abfrage des vorhandenen Guthabens erfolgt, einzig die Zahlung via „Ritsch-Ratsch-Geräten“ ist nicht möglich, da Prepaid Kreditkarten über keine Hochprägung verfügen. Davon ab unterscheidet sich das Design dieser Prepaid Kreditkarten heute nicht mehr und auch das Wort Prepaid ist nirgends auf einer solchen Karte zu finden.
Text: Alexander Bertram - Artikel vom: 19.04.2007 - Bildquelle: goenz/aboutpixel.de